Das Amt für die Reorganisation des öffentlichen Nahverkehrs (Opret) gab am Freitag bekannt, dass die neuen sechsteiligen Züge ab August auf den Linien 1 und 2 der Metro Santo Domingo verkehren werden.
Der Direktor von OPRET, Rafael Santos Pérez, erklärte, dass die Installation der Wagen den Höhepunkt eines Kapazitätserweiterungsprozesses darstellt, der es ermöglichen wird, den Hunderttausenden von Fahrgästen, die täglich die Metro nutzen, einen agileren, geräumigeren und komfortableren Service anzubieten.
Er betonte, dass diese Erweiterung eine Verdopplung der Wagenanzahl pro Zug bedeutet – von drei auf sechs –, wodurch mehr Fahrgäste pro Fahrt befördert werden können, die Überlastung während der Stoßzeiten reduziert wird und den Nutzern ein komfortableres Reiseerlebnis geboten wird.
„Diese Änderung stellt einen bedeutenden Schritt bei der Modernisierung der Metro dar. Durch die Verdopplung der Wagenanzahl pro Zug erhöhen wir nicht nur die Kapazität jedes einzelnen Zuges, sondern verbessern auch die Servicequalität erheblich, reduzieren die Überfüllung und verbessern die tägliche Mobilität der Bürger“, sagte er.
Der Beamte erklärte, dass die neuen Züge zunächst parallel zu den bestehenden Zügen verkehren werden und ihre Integration schrittweise dem betrieblichen Bedarf angepasst wird.
Der Direktor von OPRET berichtete außerdem, dass eine der wichtigsten Infrastrukturen des Projekts nun fertiggestellt sei: der neue Verbindungstunnel am Bahnhof Juan Pablo Duarte, der die Linien 1 und 2 miteinander verbindet.
Er erklärte, dass dieses Projekt den Passagierfluss zwischen beiden Linien erleichtern, die Umsteigezeiten verkürzen und zu einem effizienteren Betrieb des Systems beitragen werde.
Santos Pérez gab außerdem bekannt, dass im Rahmen der notwendigen Arbeiten die baulichen Anpassungen an den Hochbahnhöfen der Linie 1 bereits abgeschlossen seien, darunter die Verlängerung der Bahnsteige in Villa Mella von 60 auf 120 Meter Länge.
„Während die Stadt schlief, arbeitete ein Team von Frauen und Männern unermüdlich daran, diese Erweiterung zu ermöglichen, ohne den regulären U-Bahn-Betrieb zu unterbrechen. Heute sind diese Arbeiten abgeschlossen und stellen eine sehr wichtige technische und menschliche Leistung dar“, fügte er hinzu.
Er erklärte, dass im Rahmen der abschließenden Anpassungen das Signal- und Telekommunikationssystem vom 16. bis 20. Juli umkonfiguriert wird, was eine vorübergehende Betriebseinstellung an den Hochbahnstationen in Villa Mella zwischen Mamá Tingó und Hermanas Mirabal erforderlich macht. Er versicherte, dass OMSA während dieses Zeitraums kostenlosen Betrieb auf derselben Strecke anbietet und somit die Mobilität der Fahrgäste gewährleistet.




