SANTO DOMINGO –Der Minister für Wohnungsbau, Siedlungswesen und Gebäude (MIVHED), Carlos Bonilla, kündigte an, dass sein Ministerium eine aktualisierte Bauordnung für Fachleute und Unternehmen der Baubranche veröffentlichen wird.
„Wir werden der Öffentlichkeit in Kürze eine Bauordnung präsentieren, die fast fertiggestellt ist. Dies wird ein wichtiges Vermächtnis für die Gemeinschaft der Ingenieure, Statiker und Bauunternehmen sein“, erklärte der Minister.
Er empfahl, Entwurfsparameter, Methoden und Bauvorschriften kontinuierlich zu aktualisieren, um sie an neue Entwicklungen anzupassen und so die Widerstandsfähigkeit von Gebäuden gegenüber den Witterungseinflüssen im Land zu gewährleisten.
Auf die Frage, ob es im Land keine Bauordnung mehr gebe, antwortete Bonilla: „Wir haben zwar Vorschriften, aber keine so strukturierte Bauordnung wie in anderen Ländern. Viele dieser Vorschriften sind unklar und unvollständig“, betonte er in einem Interview mit CDN, Kanal 37.
Er erklärte, dass die neue Bauordnung technische Regeln enthalten werde und der erste Band die statischen Aspekte behandeln werde. „Anders ausgedrückt: Es geht um die Lebensader eines Gebäudes. Dazu gehören auch Entwurfskriterien, insbesondere für Schalungskonstruktionen mit dünnen Wänden, eine Bauweise, die häufig Anwendung findet“, erklärte er.
Bezüglich der Auswirkungen von Beryl auf die Uferpromenade Malecón im Großraum Santo Domingo und die Küsten des Landes, die Betonböschungen und -mauern zerstörten, sagte Carlos Bonilla, die Situation müsse untersucht werden. Er stellte jedoch klar, dass man im Bauwesen nie genau vorhersagen könne, wie ein Gebäude nach einem Naturereignis aussehen werde.
„Man entwirft für ein Ereignis, und es kann vorkommen, dass das Ereignis stärker ist als das, was man entworfen hat, und manchmal können Strukturen einfach nicht allem standhalten“, erklärte er.




