SANTO DOMINGO – „Familie ist keine Herausforderung, sondern unser größter Wettbewerbsvorteil“, sagen Manuel und Miguel Vásquez, Brüder und Mitbegründer von RE/MAX Capital. Mit neun Jahren gemeinsamer Erfahrung im Immobiliensektor haben sie ein Geschäftsmodell entwickelt, das Bauträger, Investoren und Makler mit einer langfristigen Vision verbindet.
Beide begannen ihre berufliche Laufbahn mit der Mitarbeit an verschiedenen Projekten in der Branche. 2023 beschlossen sie, ein Unternehmen zu gründen, um ihre Erfahrung zu bündeln und eine ergebnisorientierte Struktur aufzubauen. „Wir haben neun Jahre lang gemeinsam unsere Karrieren im Immobiliensektor aufgebaut und zwei Jahre lang ein Projekt vorangetrieben, das mit der Vision entstanden ist, die zentrale Anlaufstelle für Bauträger, Investoren und Makler zu werden, die sinnstiftend wirtschaften wollen“, erklären sie.
Definierte Rollen, gemeinsame Vision
Die Zusammenarbeit der Brüder basiert auf Respekt, Kommunikation und Vertrauen. „Wir wissen, wann wir brüderlich miteinander reden und wann wir geschäftsmäßig handeln müssen“, sagen sie. Diese Dynamik ermöglicht es ihnen, ein professionelles Arbeitsumfeld im Unternehmen zu schaffen, ohne dass familiäre Bindungen die Leistung beeinträchtigen.
Manuel Vásquez leitet den Bereich Vertrieb und Expansion. Seine Aufgaben umfassen den Aufbau strategischer Allianzen, die Umsatzsteigerung und die Positionierung von Projekten im Markt. „Er ist vor Ort, setzt die Dinge in Bewegung, knüpft Kontakte, schließt Verträge ab und sorgt für anhaltendes Wachstum“, heißt es.
Miguel Vásquez leitet die Bereiche Verwaltung, Finanzen und operative Abläufe. Er ist verantwortlich für die Organisation interner Prozesse, das Ressourcenmanagement und die finanzielle Stabilität des Unternehmens. „Er setzt Ideen in konkrete Strukturen um, sorgt für ein ausgewogenes Arbeitstempo und hält das Unternehmen sicher am Ruder, damit es mit Weitblick und Stärke voranschreitet“, erklären sie.
Beide sind sich einig, dass der Schlüssel zu ihrem Erfolg darin liegt, ihre Unterschiede als Stärken zu erkennen. „Miguel ist strategischer, detailorientierter und strukturierter; Manuel ist dynamischer, visionärer und ergebnisorientierter“, sagen sie. Diese Komplementarität war grundlegend für das nachhaltige Wachstum ihres Unternehmens.
„Wir konkurrieren nicht miteinander, wir ergänzen uns“, sagen sie. Dieser Satz bringt die Philosophie ihres Arbeitsmodells auf den Punkt. Die klare Aufgabenteilung ermöglicht es ihnen, zielgerichtet vorzugehen, Konflikte zu vermeiden und ihre individuellen Fähigkeiten optimal zu nutzen.
Die Familie als Geschäftstreiber

„Wir konkurrieren nicht miteinander, wir ergänzen uns“, erklären die Brüder Vásquez. (Externe Quelle).
Die Familie steht im Mittelpunkt ihres Lebens. „Die Familie ist unser Ausgangspunkt und unser Ziel. Alles, was wir tun, hat einen Sinn, der über das Geschäftliche hinausgeht: Wir wollen ein Vermächtnis hinterlassen“, erklären sie. Ihrer Erfahrung nach prägen familiäre Werte unmittelbar die Unternehmensführung.
Aus ihrer Sicht bringen familiäre Bindungen Vorteile für das Unternehmenswachstum. „Familiäre Bindungen schaffen Vertrauen, Verbindlichkeit und eine langfristige Vision. Wenn man mit jemandem zusammenarbeitet, den man schon ewig kennt, gibt es keinen Raum für Zweifel, sondern nur für den gemeinsamen Weg nach vorn“, erklären sie.
Wer ein Familienunternehmen gründen möchte, dem empfehlen sie ein strukturiertes Vorgehen. „Sie sollten mutig sein, aber dabei strukturiert vorgehen. Die Arbeit in der Familie ist nicht einfach, aber mit klar definierten Rollen, gegenseitigem Respekt und offener Kommunikation sind die Ergebnisse beeindruckend“, raten sie.
Die Geschichte der Brüder Vásquez zeigt, wie sich familiäre Beziehungen durch ein Management, das auf klaren Rollen, gegenseitigem Respekt und einer gemeinsamen Vision basiert, in die Geschäftswelt integrieren lassen. „Alles, was wir tun, hat einen Zweck, der über das Geschäftliche hinausgeht: ein Vermächtnis zu hinterlassen“, resümieren sie.




