SANTO DOMINGO.-Der Präsident der Zivilluftfahrtbehörde (JAC), José Ernesto Marte Piantini, gab gestern, Montag, bekannt, dass die Behörde derzeit keine Unterbrechung des Flugverkehrs zwischen der Dominikanischen Republik und Haiti in Erwägung zieht, nachdem es im Nachbarland zu Unruhen gekommen war, die sich bis zum internationalen Flughafen Toussaint Louverture ausbreiteten und Schäden an Flugzeugen und Einrichtungen verursachten.
In einer Pressemitteilung berichtete Marte Piantini, dass die JAC die Situation beobachtet und derzeit keine Einstellung des Flugbetriebs in Erwägung zieht.
Der Beamte gab an, dass ihm Informationen vorlägen, wonach bewaffnete Banden Flugzeuge beschädigt hätten, die auf dem Flughafen geparkt waren.
Er wies darauf hin, dass Fluggesellschaften, die regelmäßige Flüge vom internationalen Flughafen Dr. Joaquín Balaguer in Higüero zum Toussaint Louverture-Terminal in Port-au-Prince, Haiti, durchführen, Flüge zu diesem Ziel vermeiden sollten, bis sich die Lage normalisiert hat.
Der Präsident der Zivilluftfahrtbehörde versicherte, dass die Behörde die Unruhen und Ausschreitungen in diesem Land weiterhin beobachtet.
Flüge bleiben weiterhin gestrichen
Die am Freitag gestrichenen Flüge von der Dominikanischen Republik nach Haiti blieben laut Listín Diario auch gestern, Montag, aufgrund der anhaltenden Unsicherheit im Nachbarland ungenehmigt.
„Die Fluggesellschaften, die regelmäßig Flüge in dieses Land anbieten, haben angesichts des Klimas der Gewalt und Unruhen in Port-au-Prince beschlossen, ihre Flüge weiterhin auszusetzen“, sagte Luis López, Sprecher von Aeropuertos Dominicanos Siglo XXI (Aerodom), gegenüber dem Medienunternehmen und bezog sich dabei auf die in der Dominikanischen Republik registrierten Fluggesellschaften HI, Sunrise Airways und Air Century.
Sowohl Sunrise Airways als auch Air Century bieten wöchentliche Flüge vom internationalen Flughafen Higüero, Dr. Joaquín Balaguer, in Santo Domingo zum Flughafen Toussaint Louverture in Port-au-Prince, Haiti, an.
Es wurde außerdem festgestellt, dass aufgrund der gleichen Situation auch die Besitzer von Privatjets, darunter Geschäftsleute mit Firmen und Unternehmen im benachbarten Haiti, nicht in der Lage waren, in das Nachbarland zu fliegen.
Den Angaben zufolge werden Privatflugzeuge vorsorglich in ihren jeweiligen Hangars am Terminal Dr. Joaquín Balaguer untergebracht.
Quellen: JAC und Listín Diario.




