Die Teilnehmer führten Feldübungen durch, die sich auf die vorläufige Identifizierung struktureller Schwachstellen in Gebäuden konzentrierten
SANTO DOMINGO.- Mit dem Ziel, die praktische Ausbildung und die technischen Fähigkeiten von Fachleuten im Bereich der Bauwerksbewertung und des seismischen Risikomanagements zu stärken, entwickelte das dominikanische Netzwerk von Bauwerksbewertern (REED) einen Feldtag mit der Teilnahme von 22 Ingenieuren und Architekten aus öffentlichen und privaten Institutionen, die praktische Übungen im Naco-Sektor des Nationaldistrikts durchführten.
Die Aktivität war Teil des praktischen Teils der neunten Auflage des Diploms in Gebäudebewertung, an dem 117 Fachleute aus den Bereichen Ingenieurwesen und Architektur teilnehmen. Ziel dieser Initiative ist die Stärkung der technischen Fähigkeiten der Teilnehmer durch angewandte Übungen zur Strukturbewertung.
Das Nationale Amt für seismische Bewertung und Vulnerabilität von Infrastruktur und Gebäuden (Onesvie) berichtete in einer Pressemitteilung, dass mit dieser neuen Schulung das REED-Programm rund 778 Absolventen seit der ersten Auflage des Diplomprogramms erreicht und damit einen wichtigen Raum für spezialisierte Schulungen zur Stärkung der technischen Kapazitäten in den Bereichen Strukturbewertung, seismische Prävention und umfassendes Risikomanagement in der Dominikanischen Republik festigt.
Er sagte, dass die Teilnehmer tagsüber Feldübungen durchführten, die sich auf die vorläufige Identifizierung struktureller Schwachstellen in Gebäuden konzentrierten, wobei international anerkannte Instrumente und Methoden für das Management und die Reduzierung des seismischen Risikos zum Einsatz kamen.
Die durchgeführten Bewertungen, so Onesvie, basierten auf der FEMA P-154 Rapid Visual Screening Methodik, einem internationalen Schnellbewertungsverfahren, das die Identifizierung möglicher struktureller Schwächen im Hinblick auf seismische Ereignisse ermöglicht und somit zur Prävention und Minderung von Risiken beiträgt.
Er wies darauf hin, dass die Fachleute durch diese Praxis das im Rahmen des Diplomkurses erworbene Wissen durch visuelle Inspektionen, Datenerfassung und vorläufige Analysen verschiedener Gebäude im genannten Sektor des Nationalbezirks anwendeten.
Der Tag der Präsentationen und Ergebnisvorstellungen wurde in verschiedene Zeitblöcke unterteilt, um einen geordneten Ablauf der Aktivitäten zu gewährleisten, die Teilnahme aller Gutachter zu erleichtern und ein dynamisches Umfeld des technischen und akademischen Austauschs zu fördern, betonte Onesvie.
Während der Präsentationen stellten die Teilnehmer die Ergebnisse der durchgeführten Evaluierungen vor und präsentierten Beobachtungen zu Bauelementen, dem physikalischen Zustand der Gebäude sowie möglichen Schwachstellen, die mithilfe der angewandten Methodik identifiziert wurden.
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