Baubeginn ; Betonung der Bedeutung öffentlich-privater Partnerschaften bei Infrastrukturprojekten

Es unterstreicht die Bedeutung öffentlich-privater Partnerschaften bei Infrastrukturprojekten

SANTO DOMINGO– Sigmund Freund, Exekutivdirektor der Generaldirektion für öffentlich-private Partnerschaften (DGAPP), hob hervor, dass öffentlich-private Partnerschaften ein ideales Modell für die Entwicklung von Infrastrukturprojekten darstellen, da sie ein effizienter, effektiver und transparenter Finanzierungsmechanismus seien, der seine Fähigkeit unter Beweis gestellt habe, öffentliche Ausgaben effizienter zu gestalten und Korruption zu bekämpfen.

Während seines Vortrags „Strategische Vision für die Infrastrukturentwicklung in der Dominikanischen Republik“ im Rahmen der Internationalen Konferenz „Entwicklung und Finanzierung von Infrastrukturprojekten“ erklärte der Beamte, dass die Entwicklung einer qualitativ hochwertigen Infrastruktur eine grundlegende Säule für die sozioökonomische Entwicklung eines jeden Landes sei.

Er erklärte, dass in der Dominikanischen Republik die Infrastrukturausgaben zwischen 2008 und 2015 durchschnittlich 2 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betrugen, eine Investition, die weit unter dem Durchschnitt der Region liegt, der auf 3 % geschätzt wird. Diese Zahl sei auch im Vergleich zu anderen Regionen, die zwischen 4 und 8 % liegen, niedrig.

Freund argumentierte, dass laut Berechnungen aus der Studie der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) aus dem Jahr 2023 über „Die Infrastrukturlücke in Lateinamerika und der Karibik“ rund 2,2 Milliarden US-Dollar in die Bereiche Wasser, Sanitärversorgung, Energie, Transport und Telekommunikation investiert werden müssten, um die notwendige Infrastruktur auszubauen und zu erhalten und die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu erreichen.

Der DGAPP-Vertreter hob hervor, dass öffentlich-private Partnerschaften ein effizienter Finanzierungsmechanismus seien, um die Entwicklung einer qualitativ hochwertigen Infrastruktur zu fördern, die die Investitionslücke verringern soll, unter der das Land seit Jahrzehnten aufgrund begrenzter öffentlicher Mittel leidet.

Er hob hervor, dass das Land über einen starken Regulierungsrahmen für öffentlich-private Partnerschaften verfüge, was es ihm ermöglicht habe, in der Region hinsichtlich Regulierung und Institutionen den sechsten Platz zu belegen.

Zu den positiven Eigenschaften des Modells hob Freund unter anderem Folgendes hervor: effiziente Risikoverteilung, größere Transparenz, Aufsicht und Rechenschaftspflicht, Rechtssicherheit, effiziente und transparente Prozesse, Klarheit bei Fristen und Verfahren.

Über die Veranstaltung

Die von der Aula Hispana School of Business and Finance und dem Santo Domingo Institute of Finance (IFI) organisierte internationale Konferenz „Entwicklung und Finanzierung von Infrastrukturprojekten“ hatte zum Ziel, eine Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungen im Bereich der Entwicklung und Finanzierung von Infrastrukturprojekten zu bieten.

Die Veranstaltung umfasste zwei Podiumsdiskussionen mit der Teilnahme von Federico Villalobos, Internationaler Infrastrukturberater – FV Infraestructura; César Cañedo, CEO der Interamerikanischen Gesellschaft für Infrastrukturfinanzierung (CIFI); Magali Ross Chain, Beraterin für Treuhand- und Rechtsstrukturen – Fiduciaria In Commendam; Andrés Vander Horst, Geschäftsführer von Fiduciaria Reservas; André Sanlley, Geschäftsführer von APP Quisqueya; und José Gior Ariza, Senior Partner von Investa Capital Partners.

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