Die Kostensenkung bei Photovoltaikanlagen und die Einführung des Net-Metering-Programms eröffneten den Nutzern des Stromnetzes die Möglichkeit, sich an der Stromerzeugung zu beteiligen, indem sie Solaranlagen in ihren Häusern, Betrieben und Geschäften installierten.
Entnommenaus Hoy
SANTO DOMINGO- Im Rahmen des Energiewende-Projekts haben öffentliche und private Einrichtungen eine großangelegte Kampagne mit dem Ziel entwickelt, die Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern und die wichtigsten Mythen darüber zu entkräften.
Sieben animierte Videos wurden zu Bildungszwecken produziert, um die dominikanische Bevölkerung über die Realität hinter diesem Thema aufzuklären und Mythen entgegenzuwirken, die das Wachstum weiterhin behindern könnten. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beteiligte sich an der Kampagne in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Energie und Bergbau (MEM), dem Ministerium für Wirtschaft, Planung und Entwicklung (MEPyD), der Nationalen Energiekommission (CNE) sowie den Verbänden zur Förderung erneuerbarer Energien (Asofer) und Energieeffizienz und erneuerbarer Energieunternehmen (Aseefeer).
Das Land verfügt über 15 Wind- und Solarenergieprojekte sowie ein Biomassekraftwerk. Diese Projekte decken etwa 9 % der Stromerzeugung ab und repräsentieren eine installierte Leistung von 708 Megawatt.
Das Wachstum erneuerbarer Energien ist nicht allein auf die Installation dieser Großprojekte zurückzuführen. Die gesunkenen Kosten für Photovoltaikanlagen und die Einführung von Netzeinspeisungsprogrammen haben es Netzbetreibern ermöglicht, sich an der Stromerzeugung zu beteiligen, indem sie Solaranlagen in ihren Häusern, Betrieben und Geschäften installieren.
Bislang haben sich daher über 8.000 Nutzer für diese Systeme entschieden, die nun eine installierte Photovoltaik-Leistung von insgesamt 200 Megawatt in den Verteilnetzen aufweisen.
Bis zum Erreichen eines flächendeckenden Ausbaus der erneuerbaren Energien, der bis 2030 25 % des Energiebedarfs decken soll, ist es jedoch noch ein langer Weg.




