SANTO DOMINGO. – Nach mehr als drei Jahrzehnten der Forderungen der Tourismusbranche, Planung, Drohungen und Verhandlungen Tourismusminister David Collado, dass das Ausschreibungsverfahren für den Bau des neuen Kongresszentrums von Santo Domingo am 2. Januar 2026 beginnen wird.
Das Ausschreibungsverfahren stellt den Ausgangspunkt für die Verwirklichung eines Projekts dar, das vom Tourismussektor und dem Land lange erwartet wurde. Es wird eine privilegierte Lage, internationale Beratung, öffentliche Unterstützung und eine MICE-Strategie erhalten, die die Stadt Santo Domingo dazu positioniert, das neue regionale Epizentrum für lokale und internationale Kongresse und Ausstellungen zu werden.
Ursprung und Entwicklung des Projekts
Die Idee, in Santo Domingo ein Kongresszentrum zu errichten, reift schon seit Jahrzehnten. In der Vergangenheit wurde das Gelände des ehemaligen Hotels Hispaniola, das per Präsidialerlass zum öffentlichen Gut erklärt wurde, in Betracht gezogen, doch das Projekt geriet aufgrund von Rechtsstreitigkeiten zwischen den Grundstückseigentümern ins Stocken.
Nach intensiven Verhandlungen erzielte die Regierung eine Einigung mit der Central Romana Corporation über den Erwerb des Grundstücks des ehemaligen Hotels Santo Domingo, das sich gegenüber dem Malecón befindet und seit 2013 geschlossen ist. Der Kaufvertrag umfasst eine Fläche von 34.000 Quadratmetern, die als Grundlage für das Projekt dienen wird.
Fachkundige Beratung und strategischer Ansatz
Das Projekt wird technisch von der Madrider Messeorganisation (Ifema), dem Veranstalter der Internationalen Tourismusmesse (Fitur), unterstützt, die bei jedem Schritt der Planung und Gestaltung berät, um sicherzustellen, dass das Zentrum internationalen Standards entspricht.
Ziel ist es, einen multifunktionalen Raum zu schaffen, der nicht nur für Kongresse, sondern auch für Ausstellungen genutzt werden kann, um dominikanische Produkte auf dem internationalen Markt zu positionieren und den MICE-Tourismus (Meetings, Incentives, Conferences, Exhibitions) zu stärken.
Ein neues „Besprechungsviertel“ in der Hauptstadt
Die Exekutive geht davon aus, dass dieser Veranstaltungsort Teil eines neu gestalteten "Tagungs- und Kongressviertels" in einem Gebiet sein wird, zu dem auch das Außenministerium, Konferenzräume der Nationalpolizei und andere damit verbundene Zentren gehören, und dabei seine strategische Lage in der Stadt nutzen wird.
Sowohl Präsident Luis Abinader als auch Minister Collado waren sich einig, dass dies ein historischer Meilenstein für den Tourismus in der Dominikanischen Republik sein wird. Der Hotel- und Gaststättenverband Asonahores begrüßte die Ankündigung und betonte, dass damit eine lang gehegte Forderung der Branche erfüllt werde.




