SANTO DOMINGO.– Gemeinden in Barahona, die seit Jahren mit Einschränkungen bei der Stromversorgung zu kämpfen haben, könnten mit dem von Edesur Dominicana angekündigten Bau eines neuen Umspannwerks bald Verbesserungen in der Energieversorgungssicherheit erleben.
Nach Angaben des Präsidialamtes der Republikwird das Elektrizitätsverteilungsunternehmen 237,7 Millionen RD$ in den Bau des Umspannwerks Cruce de Cabral investieren. Diese Infrastruktur wird Auswirkungen auf mehr als 50.000 Nutzer in verschiedenen Ortschaften der Provinz haben.
Das Projekt umfasst eine installierte Leistung von 30 Megavoltampere (MVA) sowie die Bereitstellung von vier Mittelspannungs-Stromkreisausgängen mit dem Ziel, die Versorgungssicherheit zu verbessern und die technischen Verluste im Netz zu reduzieren.
Ein Projekt, das sich auf das Energiewachstum der Region konzentriert
Laut José Luis Actis, dem Geschäftsführer von Edesur, ist die Initiative Teil eines Modernisierungsprozesses der elektrischen Infrastruktur in Barahona, der darauf abzielt, die Versorgungsqualität zu verbessern und dem steigenden Energiebedarf in der Region gerecht zu werden.
Die neue Infrastruktur wird an der Straße Enriquillo in der Gemeinde Cabral errichtet und wird mit einer Spannung von 69/12,5 Kilovolt (kV) betrieben.
Das Präsidialamt teilte mit, dass das Projekt Teil des Programms zur Netzerweiterung und Reduzierung technischer elektrischer Verluste im Verteilungsnetz sei, das mit Mitteln der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) durchgeführt werde.
Mehr als 50 Gemeinden wären betroffen
Zu den Städten, die Serviceverbesserungen erhalten werden, gehören Cabral, Fundación, Peñón, Jaquimeyes, Palo Alto, Polo, El Cachón, La Guázara, Majagual, Habanero und Vicente Noble sowie andere Sektoren der Provinz.
Das Gebiet wird derzeit von den Umspannwerken Barahona, Khoury Industrial und Vicente Noble mit Strom versorgt. Die Inbetriebnahme des Umspannwerks Cruce de Cabral soll laut Berichten die Belastung des Systems verringern und die elektrische Stabilität erhöhen.
José Luis Actis berichtete außerdem, dass Edesur weitere Verbesserungspläne für die Verteilungsnetze in der Region entwickelt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Energieversorgung zu stärken und auf die über die Jahre in verschiedenen Gemeinden im Süden des Landes entstandenen Bedürfnisse einzugehen.
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