Laut dem Ministerium des Präsidenten und FITRAM wurde den Nördlichen Marianen der Zuschlag erteilt, nachdem sie die technische Bewertung geleitet und das niedrigste Angebot abgegeben hatten
Santo Domingo – Das Monorail-Projekt in Santo Domingo tritt in eine neue Phase ein. Nach einem Bewertungsprozess, der technische und wirtschaftliche Kriterien mit einer Überprüfung vor Ort kombinierte, wurde das Nationale Konsortium für Integrierte Mobilität (CNMI), bestehend aus dominikanischen und mexikanischen Unternehmen, mit der Durchführung der ersten Phase des Projekts beauftragt.
Nach Angaben des Präsidialministeriums und des Treuhandfonds für die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrssystems (FITRAM) umfasst der Auftrag die detaillierte Planung und den Bau der Infrastrukturanlagen und der dazugehörigen Systeme des Projekts, das als Schlüssel zur Neuorganisation der Mobilität im Großraum Santo Domingo gilt.
Das Ergebnis basiert auf einem Bieterverfahren, das neben der Prüfung der Angebote auch Besuche der Anlagen und laufenden Projekte der Bieter umfasste. Diese Inspektionen, durchgeführt von Kommissionen aus Experten, Technikern und Mitgliedern des Bürgerbeobachtungskomitees, fanden in Städten wie Santiago und Monterrey statt, um die operative Leistungsfähigkeit der teilnehmenden Unternehmen vor Ort zu überprüfen.
Laut offiziellen Angaben erzielte CNMI mit 99,8 Punkten die höchste technische Punktzahl im Verfahren und lag damit vor dem Santo Domingo Transport Consortium (CTSD), das 97,4 Punkte erreichte. Hinzu kam ein wirtschaftliches Angebot von 28.985 Millionen RD$, das niedrigste aller eingereichten Angebote, was die endgültige Entscheidung beeinflusste.
Der Prozess, der im Jahr 2025 begann, umfasste die Beteiligung externer Experten, die von akademischen Institutionen wie INTEC und PUCMM auf Ersuchen des Präsidialministeriums ernannt wurden, sowie eines Bürgerbeobachtungsausschusses als Teil der implementierten Transparenzmechanismen.
Das Gewinnerkonsortium besteht aus den mexikanischen Unternehmen Constructora Moyeda und Hércules Construcciones de Monterrey sowie den dominikanischen Unternehmen Sanesto MG Ingeniería und Grupo Força Diseño & Ingeniería, die über Erfahrung im Eisenbahnbau, im Straßenbau und in Projekten mit hoher technischer Komplexität verfügen.
Eine Verpflichtung zur Umgestaltung des Verkehrssystems
Über den Bauprozess hinaus entwickelt sich die Einschienenbahn zu einem Schlüsselprojekt für die Transformation des Verkehrssystems in der Hauptstadt. Ihre erste Phase umfasst eine 10,5 Kilometer lange Erweiterung mit 12 Stationen, die Santo Domingo Ost mit dem Nationaldistrikt verbindet, von der Avenida Charles de Gaulle bis zum Olympischen Zentrum.
Nach offiziellen Prognosen wird das System mehr als einer Million Einwohnern zugutekommen und eine Kapazität von bis zu 306.000 Fahrgästen täglich haben. Es wird als Teil des integrierten Verkehrssystems in die Linien 1 und 2 der Metro Santo Domingo integriert.
Nachdem die Auftragsvergabe nun endgültig ist, folgt als nächster Schritt die Unterzeichnung des Vertrags, sobald die entsprechenden administrativen Anforderungen erfüllt sind. Damit kann ein Projekt beginnen, das die urbane Mobilität in der Stadt neu definieren soll.
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