SANTO DOMINGO.– Aufgrund der vollständigen Sperrung der Duarte-Brücke wegen Reparaturarbeiten an ihren Verbindungsstellen stehen an diesem Wochenende die Juan-Bosch-Brücke, die Mella-Brücke und die Pontonbrücken als Ausweichrouten für Fahrzeuge zur Verfügung, die von und nach Santo Domingo Ost fahren.
In einer Erklärung des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) werden alternative Routen für Autofahrer festgelegt, die von Santo Domingo Ost in den Nationaldistrikt und umgekehrt fahren, da die Juan-Pablo-Duarte-Brücke von Freitag, 21:00 Uhr, bis Montag, den 20., vollständig gesperrt ist.
Autofahrern stehen mehrere Möglichkeiten zur Überquerung des Ozama-Flusses zur Verfügung: die Juan-Bosch-Brücke, die parallel zur Duarte-Brücke verläuft und in beide Richtungen befahrbar ist, sowie die Pontonbrücke und die Mella-Brücke (bekannt als Fahrradbrücke). Laut einer vom Ministerium für öffentliche Arbeiten in den sozialen Medien veröffentlichten Karte ist die Mella-Brücke nur in eine Richtung (von West nach Ost) befahrbar, von der Hauptstadt in Richtung Santo Domingo Ost.
Der Verkehr auf der Pontonbrücke wird derweil in beide Richtungen wie gewohnt weiterlaufen.

In der MOPC-Erklärung heißt es, die Schließung diene der Reparatur der Fugen, bei denen Haftungsprobleme aufgetreten seien, und werde von dem beauftragten Unternehmen Proyectos Industriales (PINSA) durchgeführt.
In einem Schreiben an das MOPC, vertreten durch den Vizeminister für Straßeninstandhaltung, Mélito Santana Rincón, forderte das beauftragte Unternehmen die vollständige Sperrung der Duarte für den oben genannten Zeitraum und erklärte, dies sei „eine notwendige Voraussetzung, um die Aushärtung gewährleisten zu können“.
Im vergangenen Jahr wurden neue Dehnungsfugen an der Brücke installiert, um den deutlichen Verschleiß der vorherigen zu beheben, die seit mehreren Jahren nicht entfernt worden waren und dadurch zu Verkehrsbehinderungen und Schäden an Fahrzeugen geführt hatten.
Die Duarte-Brücke ist ein 68 Jahre altes Bauwerk. Sie wurde 1955 in Betrieb genommen. Die Investitionen in die jüngsten Renovierungsarbeiten beliefen sich auf rund 60 Millionen Pesos.
Das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) entschuldigte sich bei der Öffentlichkeit, insbesondere bei den regelmäßigen Nutzern des Bauwerks, für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Es betonte jedoch, dass die Schließung der Behebung der festgestellten Probleme diene.




