SANTO DOMINGO.- Das gestern von Präsident Luis Abinader verkündete Raumplanungsgesetz sieht vier Planungsinstrumente vor, durch die die territoriale Organisation des Landes festgelegt wird.
Zunächst wird in dem Rechtsinstrument der nationale territoriale Planungsplan genannt, gefolgt von den regionalen Planungs- und Entwicklungsplänen, dann den Gemeindeplänen und schließlich den Sonderplänen mit überkommunaler Wirkung.
Im Falle des PNOT, des Nationalen Territorialplanungsplans, dient dieser als Leitfaden für nationale Entscheidungen über die Landnutzung und die Bewirtschaftung nationaler natürlicher Ressourcen, um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen und die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern.
Seine Vorschläge werden von einem Ministerrat geprüft und genehmigt und anschließend vom Präsidenten der Republik dem Nationalkongress vorgelegt.
Dieses Gremium muss die aktuelle Situation in seinen Inhalten für einen Zeitraum von 30 Jahren abbilden, und seine Überprüfung und Aktualisierung erfolgt alle zehn Jahre.
Bezüglich des PRODT zielt der Regionale Plan für Raumplanung und Entwicklung darauf ab, Ungleichheiten in der Region durch die Organisation territorialer Teilsysteme zu verringern und Entwicklungsmodelle sowie die Ausrichtung öffentlicher Investitionen für einen Zeitraum von 20 Jahren festzulegen.
Der PMOT, der kommunale Raumordnungsplan, wird unter der Aufsicht der Gemeinden stehen und die Klassifizierung und Qualifizierung der Landnutzung sowie die jeweils zulässige Nutzung für einen Zeitraum von zehn Jahren festlegen.
Sonderpläne mit subkommunalen Auswirkungen
Es geht um die Planung und Ausführung von Bauprojekten wie Flughäfen, Häfen, Straßen, Stauseen, Kanälen und die Planung großer Flächen wie Flussbecken, Ballungsräume, Industrieparks oder anderer Gebiete von nationalem Interesse, beispielsweise der öffentlichen Verteidigung.
Diese müssen von einem Ministerrat genehmigt und den lokalen Regierungen mitgeteilt werden.
„Der Inhalt des Sonderplans wird detailliert ausgearbeitet, um die anschließende Formulierung von Bauprojekten zu ermöglichen, die für die Durchführung der betreffenden Infrastrukturmaßnahmen oder territorialen Eingriffe oder Maßnahmen geeignet sind“, heißt es im Gesetz.




