StartseiteThema: Die nationaleRegierung verteilt die Einnahmen aus konsularischen Dienstleistungen an den Staat

Die Regierung weist die Einnahmen aus konsularischen Dienstleistungen dem Staat zu

Die Einführung eines angemessenen Gehaltsschemas für das Konsularpersonal ist geplant

SANTO DOMINGO.- Die dominikanische Regierung hat gestern, Montag, per Dekret beschlossen, dass alle Einnahmen der dominikanischen Konsulate künftig an den Staat abgeführt werden. Mit dieser Maßnahme soll, wie sie erklärt, die Funktionsweise des diplomatischen und konsularischen Dienstes insgesamt organisiert, professionalisiert, gestärkt und integriert werden.

Das Außenministerium (MIREX) betont, dass es sich hierbei um entscheidende Maßnahmen handelt, die ein auf institutioneller Integrität, Transparenz und Rechenschaftspflicht basierendes Managementmodell festigen.

Anstreben einer zentralisierten Verwaltung

Als zentrale Maßnahme werden alle Einnahmen aus konsularischen Dienstleistungen auf das zentrale Staatskonto (Single Treasury Account, CUT). Dies gewährleistet laut einer Pressemitteilung eine zentrale Verwaltung öffentlicher Mittel unter strenger staatlicher Kontrolle und Aufsicht und ermöglicht die Bereitstellung der notwendigen Ressourcen für den Ausbau und die Eröffnung neuer konsularischer Dienstleistungen an Orten, an denen diese von der dominikanischen Bevölkerung gewünscht werden.

Ebenso wird die Einführung einer angemessenen Gehaltstabelle für das Konsularpersonal unter Bedingungen vorgesehen, die mit denen des diplomatischen Dienstes vergleichbar sind, wodurch historische Verzerrungen korrigiert und eine gerechtere und einheitlichere Behandlung dieser Beamten gewährleistet wird.

Laut den vorliegenden Informationen wird das Außenministerium die Organisation der Konsulate weiterhin nach objektiven Kriterien des operativen Bedarfs und des Dienstes für die Bürger vorantreiben und dabei für rationalere und funktionalere Strukturen sorgen.

Die Umsetzung erfolgt schrittweise

Das neue System wird schrittweise in allen dominikanischen Konsulaten und Konsularabteilungen weltweit eingeführt. Ein geordneter Prozess gewährleistet dabei die ordnungsgemäße Anwendung und Nachhaltigkeit. Die letzte Phase des Prozesses beginnt laut Pressemitteilung am 1. Januar 2027.

Darin wird darauf hingewiesen, dass die Reform Teil des umfassenderen Prozesses der Institutionalisierung des Staates im Rahmen des Projekts RD Meta 2036 ist, das darauf abzielt, das Bruttoinlandsprodukt des Landes im nächsten Jahrzehnt zu verdoppeln, sowie der nationalen Strategie für den Beitritt zur Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die zunehmend höhere Standards für die öffentliche Regierungsführung und die Verwaltung staatlicher Ressourcen fordert.

Darin wird darauf hingewiesen, dass die dominikanische Regierung mit dieser Entscheidung ihre Entschlossenheit bekräftigt, einen modernen, geordneten auswärtigen Dienst im Dienste der Dominikaner zu festigen, die Verantwortung im Umgang mit öffentlichen Ressourcen zu stärken und sein Management an internationalen Best Practices auszurichten.

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