SANTO DOMINGO.-Das Emergency Operations Center (COE) berichtete in Bulletin Nr. 4, dass etwa 547 Häuser durch die Regenfälle des Tropensturms Franklin, der über dominikanisches Gebiet zog, beschädigt wurden.
Dem Bulletin zufolge wurden auch zwei weitere Häuser teilweise durch die seit Mittwochmorgen landesweit registrierten starken Regenfälle beschädigt.
Darüber hinaus wurden laut COE rund 280 Personen an einen sicheren Ort gebracht, während sich etwa 312 Personen in einer der von der Soforthilfeorganisation im Land eingerichteten Notunterkünfte befinden.
Die Orte, an denen sich Vertriebene und Menschen in Notunterkünften aufhalten, konzentrieren sich im Süden des Landes, wie zum Beispiel San Cristóbal, Pedernales, Barahona, San Juan und Azua; ebenso gibt es Menschen in Notunterkünften in El Seibo, La Altagracia, Monte Plata und Hato Mayor.
Das COE hält 25 Provinzen aufgrund der Regenfälle in Alarmbereitschaft (rote Stufe), während für weitere sieben Provinzen eine gelbe Alarmstufe gilt.
Die Provinzen Santo Domingo, San Pedro de Macorís, María Trinidad Sánchez, Distrito Nacional, La Romana, Monte Plata, San Cristóbal, San José de Ocoa, La Altagracia, Peravia, Azua, La Vega, Barahona, Pedernales, Monseñor Nouel, San Juan, Bahoruco, Hato Mayor, Independencia, Elías Piña, El Seibo, Puerto Plata, Duarte, Samaná und Sánchez Ramírez stehen unter Alarmstufe Rot.
Unterdessen bleiben Dajabón, Montecristi, Hermanas Mirabal, Espaillat, Santiago Rodríguez, Santiago und Valverde unter gelber Alarmbereitschaft.
Empfehlungen
Die Behörde bekräftigt ihre Empfehlung, den Anweisungen und Richtlinien der Katastrophenschutzbehörden Folge zu leisten und mit dem Zivilschutz, den Streitkräften, der Nationalpolizei und dem Notrufsystem 9-1-1 in Kontakt zu bleiben.
Bewohner gefährdeter Gebiete, in denen Flüsse, Bäche und Schluchten über die Ufer treten können, werden dringend gebeten, die notwendigen Vorkehrungen gegen Sturzfluten zu treffen.




