Entnommen aus El Día
Santo Domingo.- Anstatt Unternehmen, die ausländische Arbeitskräfte irregulär beschäftigt haben, ein Ultimatum zur Legalisierung ihres Status zu stellen, sollte die Regierung Arbeitgeber dazu zwingen, keine Mitarbeiter in einem irregulären Beschäftigungsverhältnis einzustellen, so der Nationale Gewerkschaftsbund.
„Auf diese Weise wird irreguläre Beschäftigung verhindert“, betonte Rafael Pepe Abreu und wies darauf hin, dass dies nur durch effiziente Kontrollen seitens des Arbeitsministeriums erreicht werden könne.
Bezüglich des Regularisierungsverfahrens forderte er mehr Vereinfachung, da die Verfahrenshindernisse die Betroffenen verzögerten.
Jorge Montalvo, Präsident des dominikanischen Verbandes der Wohnungsbauunternehmen und -entwickler (Acoprovi), begrüßte die Maßnahme zwar, betonte aber, dass das Verfahren beschleunigt werden müsse.
„Die Regierung sollte ein vereinfachtes Verfahren zur Legalisierung der Einwanderung ankündigen, damit der Prozess einfacher wird“, erklärte der Regierungsvertreter.
Er argumentierte, dass drei Monate möglicherweise ein zu kurzer Zeitraum für Unternehmen seien, um ihre ausländischen Arbeitskräfte zu regulieren.
Er erklärte, dass die Maßnahme des Nationalen Migrationsrats mit einer Straffung der Regularisierungsverfahren einhergehen müsse.
Er wies darauf hin, dass von den 390.000 Arbeitsplätzen in diesem Sektor etwa 20 % von ausländischen Arbeitskräften besetzt sind.
Bezüglich der Anzahl der Ausländer in dieser Situation gaben beide Stellen an, keine genauen Zahlen zu haben, da es noch keine verlässlichen Daten darüber gibt, wie viele Ausländer sich ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung im Land aufhalten.
Mitarbeiter
— Ausländer.
Stand Juli sind 30.251 ausländische Arbeitnehmer im dominikanischen Sozialversicherungssystem registriert, davon sind etwa 15.751 haitianischer und 2.834 venezolanischer Staatsangehörigkeit.




