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Der französische Konzern Alstom gab bekannt, dass er mit dem Bau der ersten Einschienenbahn in der Dominikanischen Republik und der Karibik beauftragt wurde. Die Bahn soll in Santiago de los Caballeros, der zweitgrößten Stadt des Landes im Norden, errichtet werden.
Alstom wird die 13 automatisierten Vier-Wagen-Züge Innovia Monorail 300 liefern, die die für ein städtisches Hochleistungstransportsystem notwendigen Konstruktions- und Betriebseigenschaften aufweisen, erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
Zu diesen Merkmalen gehören fahrerloser automatischer Betrieb, bidirektionaler Betrieb und die Einhaltung internationaler Sicherheitsanforderungen und -normen.

Unterzeichnung des Vertrags zwischen Alstom-Sofratesa und FITRAM. Foto: Alstom.
„Dank Alstoms starker Führungsposition mit über 30 Jahren Erfahrung im Bereich der kommunikationsbasierten Zugsteuerung (CBTC) wird Alstoms Cityflo 650 CBTC-Lösung, das erste fahrerlose Bahnsteuerungssystem in der Dominikanischen Republik, den höchsten Automatisierungsgrad (GoA4) unterstützen und so hohe Zuverlässigkeit, kürzere Zugintervalle, flexiblen und sicheren Betrieb sowie reduzierte Wartungskosten ermöglichen“, heißt es in der Erklärung.
Er fügt hinzu, dass Alstom zur weiteren Steigerung der Energieeffizienz des Systems reversible Hesop-Kraftwerke installieren wird, was nicht nur den Bau von weniger Umspannwerken entlang der Strecke ermöglicht, sondern auch die Rückgewinnung und Rückspeisung von bis zu 99 % der Bremsenergie der Züge in das Stromnetz.
Vertragsdetails
Das Projekt wird vom SIF-Konsortium unter der Führung von Alstom und mit Beteiligung von Sofratesa entwickelt. Der Vertrag hat für das Konsortium einen Wert von rund 500 Millionen Euro, wovon Alstom etwa 370 Millionen Euro trägt. Finanziert wird das Projekt von der französischen Regierung, wie das Unternehmen mitteilte.
Die von der Stiftung für die Entwicklung des Massenverkehrssystems (FITRAM) entwickelte Santiago-Einschienenbahn wird eine Strecke von etwa 13 Kilometern umfassen, 14 Stationen haben und eine Kapazität von bis zu 20.000 Fahrgästen pro Stunde besitzen.




