SANTO DOMINGO – Bei einer Immobilientransaktion sollte der Berater eine Vertrauensbasis schaffen. Wird diese Rolle jedoch verzerrt, verliert der Kaufprozess seine Transparenz und begünstigt den Verkäufer, nicht den Investor.
Die Identifizierung dieser Praktiken ist keine Option: Es ist eine Möglichkeit, Ihr Geld zu schützen, bevor Sie unterschreiben.
1. Zum schnellen Schließen drücken
Die Verwendung von Formulierungen wie „Es gibt weitere Interessenten“ oder „Das Angebot wird heute nicht zustande kommen“ spiegelt nicht immer die Realität des Marktes wider. In vielen Fällen handelt es sich um eine Strategie des Beraters, die Unterzeichnung zu beschleunigen, ohne eine Überprüfung zuzulassen.
2. Wichtige Immobilieninformationen ausblenden
Ein Berater verkauft nicht nur, er informiert auch. Wenn er Informationen über Schulden, rechtliche Probleme oder den tatsächlichen Zustand der Immobilie verschweigt, beeinflusst er die Entscheidung des Käufers unmittelbar.
3. Angebote erfinden oder übertreiben

Die Simulation von Nachfrage ist eine der heikelsten Praktiken. Die Erzeugung eines Wettbewerbsdrucks, wo keiner besteht, zielt darauf ab, den Kunden unter Druck zu setzen und den wahren Wert der Verhandlung zu verzerren.
4. Werbung für Immobilien mit irreführenden Informationen
Retuschierte Bilder, nicht zusammenpassende Raumaufteilungen oder übertriebene Beschreibungen sind klare Anzeichen dafür, dass der Verkauf auf unrealistischen Erwartungen und nicht auf Fakten basiert.
5. Abrechnung ohne Transparenz
Unklare Gebühren, unerwartete Zahlungen oder Kosten für grundlegende Dienstleistungen sollten Sie stutzig machen. Ein professioneller Berater legt die Konditionen von Anfang an fest, nicht erst im Nachhinein.
6. Annahme von Funktionen, die nicht ihm/ihr entsprechen
Wenn ein Berater Rechts-, Steuer- oder technische Beratung ohne die entsprechende Ausbildung anbietet, überschreitet er eine professionelle Grenze, was schwerwiegende Folgen für den Mandanten haben kann.
Laut einem Artikel von Reyna Echenique in El Inmobiliariosind diese Praktiken zwar nicht marktbeherrschend, treten aber häufig auf, wenn Käufer keine angemessene Sorgfaltspflicht erfüllen. Auch Moma Team Real Estate und Hoffman Real Estate weisen in ihren Artikeln und Informationen darauf hin , dass viele dieser Verhaltensweisen auf mangelnde Transparenz und fehlendes Bewusstsein für die Grenzen professioneller Immobilienpraxis zurückzuführen sind.
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