Die Einrichtung wird eine Kapazität für 600 Häftlinge haben und ist Teil der Stärkung des auf Rehabilitation und soziale Wiedereingliederung ausgerichteten Strafvollzugsmodells.
SANTO DOMINGO.– Die Bauarbeiten am Azua-Korrektur- und Rehabilitationszentrum haben begonnen. Das Infrastrukturprojekt zielt darauf ab, die Kapazität des Gefängnissystems zu erweitern und das auf die Rehabilitation und soziale Wiedereingliederung von Inhaftierten ausgerichtete Modell zu stärken.
Das Projekt, das eine Gesamtbaufläche von 19.742,33 Quadratmetern haben und 600 Insassen beherbergen kann, wurde an diesem Wochenende vom Minister für Wohnen, Siedlungswesen und Gebäude (Mivhed), Víctor -Ito- Bisonó, gestartet.
Das Projekt ist Teil der Bemühungen, die Infrastruktur des Gefängnissystems im Rahmen des Korrektur- und Rehabilitationsmodells auszubauen, welches Ausbildung, Arbeit und Bildung als Instrumente zur sozialen Wiedereingliederung von Menschen, denen die Freiheit entzogen wurde, fördert, wie die staatliche Behörde in einer Pressemitteilung hervorhob.
Infrastruktur, die auf Schulung ausgerichtet ist
Das neue Zentrum umfasst verschiedene Räumlichkeiten, die der technischen Ausbildung und der Entwicklung produktiver Tätigkeiten gewidmet sind.
Die geplanten Bereiche umfassen Schulungswerkstätten, landwirtschaftliche Flächen, eine Farm zur Aufzucht von Kaninchen und Hühnern sowie Hundezwinger für das Hundetraining. Zudem werden Sportanlagen, darunter Basketballplätze, zur Verfügung gestellt, die es den Häftlingen ermöglichen, an Freizeit- und Sportaktivitäten teilzunehmen.
Im Bildungs- und Koexistenzbereich des Eco 1 Gebäudes werden Unterrichtsräume für die akademische Ausbildung, eine Bibliothek, ein Mehrzweck-Speisesaal, Beobachtungszellen, Zellen für Paare und Verwaltungsbereiche für die Leitung des Zentrums integriert.
Sicherheitsinfrastruktur und -dienste
Der Komplex wird über eine Überwachungsanlage mit sechs Kontrolltürmen und einem Sicherheitskontrollpunkt sowie über Unterbringungsgebäude mit mittlerem Sicherheitsstandard für Häftlinge verfügen.
Zum Projekt gehört auch eine Serviceinfrastruktur mit Kraftwerk, Zisterne, Tankstellen, Zollbereich und Abfallentsorgungsbereich, um den reibungslosen Betrieb der Anlage zu gewährleisten.
In logistischer Hinsicht wird das Zentrum über 96 Parkplätze verfügen, die sich auf allgemeine Parkplätze, Privatparkplätze, Serviceparkplätze und Busparkplätze verteilen, erklärt das Pressedokument.
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