SANTO DOMINGO.– Am Montagmorgen, dem 23. Februar, kam es zu einem landesweiten Stromausfall, der gleichzeitig Gebiete im Großraum Santo Domingo und verschiedene Provinzen im Landesinneren betraf, wie aus Berichten von Bürgern in den sozialen Medien und vorläufigen Bestätigungen dieses Medienunternehmens hervorgeht.
Die ersten Meldungen über Serviceausfälle kamen wenige Minuten vor 11:00 Uhr aus Gebieten wie Santo Domingo Oeste, Arroyo Hondo, Bella Vista, Ensanche Ozama, der Kolonialzone und verschiedenen Orten im Nationaldistrikt. Auch aus Azua und anderen Gebieten im Süden des Landes wurden Ausfälle gemeldet.
Auswirkungen auf Transport und Handel
Zu den betroffenen Verkehrsmitteln gehört auch die Metro Santo Domingo, bei der es aufgrund von Stromausfällen zu vorübergehenden Unterbrechungen kam, was zu Verspätungen und Staus an den Stationen führte.
Auch Unternehmen, öffentliche und private Einrichtungen sowie Bildungszentren meldeten Schäden, was in vielen Fällen dazu führte, dass Notstromaggregate aktiviert oder der Betrieb vorübergehend eingestellt werden musste.
Der Stromausfall hat in der Bevölkerung Besorgnis ausgelöst, insbesondere aufgrund der Häufigkeit von Ereignissen dieser Größenordnung in den letzten Monaten.
Jüngster Präzedenzfall
Am 11. November 2025 erlebte das Land einen allgemeinen Stromausfall, der laut nachfolgenden technischen Berichten durch einen Fehler im Umspannwerk 138/69 kV SPMI – 138 kV SPM-Cumayasa-Leitung während eines Betriebsmanövers verursacht wurde, der die vollständige Abschaltung des nationalen Stromnetzes auslöste.
Bei dieser Gelegenheit kam es zu einer vorübergehenden Störung des öffentlichen Nahverkehrs und zu wirtschaftlichen Verlusten in verschiedenen Wirtschaftszweigen.
Vernetztes System
Die Dominikanische Republik arbeitet mit einem nationalen Verbundnetz für Elektrizität (SENI). Das bedeutet, dass ein kritischer Ausfall an strategischen Übertragungspunkten zu Kettenunterbrechungen führen kann, wenn er nicht rechtzeitig behoben wird.
Branchenexperten haben in früheren Analysen darauf hingewiesen, dass die Stabilität des Systems von einer präzisen Abstimmung zwischen Erzeugung, Übertragung und Verteilung abhängt, insbesondere während der Spitzenlastzeiten.
Bislang hatten die zuständigen Behörden des Elektrizitätssektors keine technischen Details zur Ursache des Stromausfalls bekannt gegeben. Die dominikanische Stromübertragungsgesellschaft (ETED) veröffentlichte jedoch eine offizielle Erklärung, in der der Vorfall erläutert wird; diese ist im Folgenden wiedergegeben.

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