HomeFrom The TerraceTaíno Cultural Center Casa del Cordón hält eine Diskussion über Cabo Samaná

Das Taíno-Kulturzentrum Casa del Cordón hält eine Diskussion über Cabo Samaná

Das Taíno-Kulturzentrum Casa del Cordón, eine Initiative der Banco Popular Dominicano, veranstaltete die Diskussion „Sechstausend Jahre auf der Insel: Auf der Suche nach Spuren der Vorfahren in Cabo Samaná“, in der die wichtigsten Ergebnisse des archäologischen Projekts von Cabo Samaná vorgestellt wurden. Dieses Projekt hat ergeben, dass die menschliche Präsenz auf der Insel Española Tausende von Jahren früher begann als bisher angenommen.

An der Diskussion nahmen der Archäologe Adolfo López Belando, Hauptforscher des Cabo Samaná-Projekts und Spezialist für präkolumbische Kulturen, sowie der Ökonom, Schriftsteller und Akademiker Dennis R. Simó, Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften der Dominikanischen Republik, teil.

Die Moderation übernahm der Architekt und Akademiker José Enrique Delmonte, Berater des Taíno-Kulturzentrums Casa del Cordón.

Betrachtungen über die Ursprünge des Menschen in der Karibik

Der Dialog zeigte, wie das Cabo-Samaná-Projekt eine menschliche Präsenz bestätigte, die mehr als sechstausend Jahre zurückreicht, und lieferte wichtige Informationen über die Ursprünge und Wanderungen, die die Besiedlung des Antillenbogens prägten.

Diese in verschiedenen Phasen durchgeführten Untersuchungen liefern neue Erkenntnisse über die Ursprünge, Migrationsrouten und die kulturelle Vielfalt der menschlichen Gruppen, die die Karibikregion besiedelten.

Das Treffen brachte Archäologieexperten, Vertreter des Ministeriums für Umwelt und natürliche Ressourcen sowie alle an der Geschichte und dem kulturellen Erbe des Landes Interessierten zusammen.

Heimat der Samanenses

Das archäologische Projekt Cabo Samaná gilt als Heimat der Samanenses, Bewohner der archaischen/lithischen Periode, deren Überreste in Höhlen und Felsunterständen es ermöglichten, die menschliche Präsenz in der Gegend auf vier Jahrtausende vor Christus zu datieren.

Zu den Entdeckungen gehört ein Friedhof mit den Überresten von etwa zwanzig Menschen, von denen einige mindestens 5.500 Jahre alt sind. Außerdem wurde die sogenannte Daniel-Grabhöhle gefunden, die ein über 4.000 Jahre altes Grab enthält, sowie die Fundamente eines Wohnhauses aus der Mitte des vierten Jahrtausends v. Chr.

Forscher haben eine Steingeräteindustrie aus Marmor und Kalkstein an der Fundstätte nachgewiesen sowie Überreste von Tieren gefunden, die den Aborigines als Nahrung dienten.

EinRaum, der archäologischem Wissen offensteht

Das Taíno-Kulturzentrum Casa del Cordón etabliert sich als öffentlich zugänglicher Ort, an dem die Ergebnisse nationaler archäologischer Forschung gewürdigt werden können.

Die Ausstellung „Unsere ersten Siedler“, bestehend aus 350 präkolumbischen Objekten der García Arévalo Stiftung, bietet einen Einblick in die ältesten menschlichen Überreste in der Karibik und das Erbe der Vorfahren, das zur dominikanischen Identität beiträgt.

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