Von Paola Solis
El Inmobiliario
SANTO DOMINGO - Das Restaurant La Jamaca de Dios wies gestern, Montag, die Behauptung von Gewerkschaften und Anwohnern aus dem Gebiet Palo Alto, Jarabacoa, zurück, dass seine Einrichtungen einsturzgefährdet seien. Diese hatten das Lokal als „unmittelbare Gefahr für die Gegend“ bezeichnet.
In einer über ihren offiziellen Instagram-Account veröffentlichten Stellungnahme wies das Restaurant die Behauptungen, die die Sicherheit seines Gebäudes in Frage stellten, zurück und betonte, dass diese Anschuldigungen „nicht der Realität entsprechen“.
„Angesichts der jüngsten Veröffentlichungen, die die Sicherheit unserer Einrichtungen in Frage stellen, zeigen wir uns überrascht und widersprechen Behauptungen, die nicht der Realität entsprechen“, heißt es in der gestern, Montag, den 19. Mai 2025, veröffentlichten Erklärung.
In dem Dokument bekräftigt das Unternehmen sein Engagement für Sicherheit, die Einhaltung geltender Vorschriften und den Respekt vor der Gemeinschaft. Darüber hinaus erklärte es seine Bereitschaft, sich jeder Überprüfung durch die zuständigen Behörden zu unterziehen.
„Wir stellen uns den zuständigen Behörden transparent und verantwortungsbewusst für alle von ihnen als notwendig erachteten Überprüfungen zur Verfügung“, heißt es in der Erklärung.
Die Warnung
Die Aussagen erfolgen, nachdem die Jamaca de Dios Colony Owners Association vor einer angeblich unmittelbar bevorstehenden Gefahr in dem Gebiet gewarnt hatte, die durch Bauarbeiten verursacht werde, die nach Angaben der Vereinigung ohne die erforderlichen Genehmigungen durchgeführt worden seien.
In einem an Präsident Luis Abinader und das Ministerium für öffentliche Arbeiten gerichteten Schreiben behaupten die Beschwerdeführer, dass das Restaurant ursprünglich als Grundstücksverkaufsbüro konzipiert, später aber in ein Lokal mit einer Kapazität von mehr als 800 Personen umgewandelt wurde, obwohl es nur für maximal 100 Personen ausgelegt war.
Darüber hinaus behauptet der Verband, dass dem Bauwerk die Genehmigungen des Stadtrats von Jarabacoa, des Dominican College of Engineers, Architects and Surveyors (CODIA) und des Ministeriums für öffentliche Arbeiten fehlen. Sie wirft außerdem vor, dass eine 14.000 Quadratmeter große Fläche unterhalb des Restaurants gerodet wurde, was die Stabilität des Berges gefährden könnte.
Dem Schreiben sind Fotos beigefügt, die – so die Behauptung der Verfasser – das strukturelle Risiko des Gebiets verdeutlichen sollen, darunter die Rodung eines 14.000 Quadratmeter großen Grundstücks direkt unterhalb des Restaurants, die den Berg destabilisieren könnte.
Die Beschwerde wird durch Fotos und Aussagen untermauert, die laut den Unterzeichnern das bauliche Risiko des Gebiets belegen sollen. Sie warnen davor, dass diese Art von Bauvorhaben eine Katastrophe auslösen könnte, ähnlich der im Nachtclub Jet Set in Santo Domingo.
Die Anwohner stellen auch die Rechtmäßigkeit des Landbesitzes in Frage, der angeblich dem kolumbianischen Staatsbürger José Gabriel Mendoza gehört, der als Eigentümer des Restaurants genannt wird, obwohl er laut der Beschwerde keinen entsprechenden Eigentumsnachweis vorgelegt hat.
Die Beschwerdeführer bekräftigen ihre Forderung nach einem sofortigen Baustopp und einer Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Gebäude, um Menschenleben zu schützen und die ökologische Stabilität des Gebiets zu gewährleisten.
Bislang hat sich keine offizielle Institution zu der Beschwerde geäußert oder Informationen über mögliche laufende Ermittlungen veröffentlicht.

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