SANTO DOMINGO – Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat den Entwurf der nationalen Finanzierungsstrategie vorgestellt, der mit technischer Unterstützung der Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen erstellt wurde. Ziel ist es, das Wirtschaftswachstum zu stärken, die Armut zu verringern und ein nachhaltiges Entwicklungsmodell anzustreben, so das Ministerium.
Laut Angaben Finanzen und öffentliches Kreditwesen (MHE) ist diese Strategie Teil des Integrierten Nationalen Finanzierungsrahmens (INFF). Dieser Rahmen dient der besseren Abstimmung von Planung und Budgetierung sowie der Optimierung der Finanzflussüberwachung. Dem Ministerium zufolge ermöglicht dieser Ansatz zudem die Mobilisierung von Ressourcen aus dem öffentlichen und privaten Sektor auf nationaler und internationaler Ebene.
Das Ministerium wies darauf hin, dass mit diesem Instrument Finanzierungslücken identifiziert, verfügbare Ressourcen erfasst und konkrete Maßnahmen zur Ausrichtung der Investitionen an den Prioritäten des Landes gemäß der Nationalen Entwicklungsstrategie 2030 und der Agenda 2030 festgelegt werden können.
Laut der Organisation können die im Rahmen der Strategie bereitgestellten Mittel in Schlüsselsektoren wie Infrastruktur, Gesundheit und Energie sowie in Bereiche wie Finanzpolitik, Risikomanagement, private Finanzierung und internationale Zusammenarbeit gelenkt werden. Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen (MHE) erklärt, dieser sektorale Ansatz ermögliche eine effizientere Ressourcenverteilung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.
Die Institution erklärte, dass sie den Prozess des Aufbaus und der Umsetzung des Rahmens über das Vizeministerium für Planung und öffentliche Investitionen leitet, mit technischer Unterstützung von Agenturen, Fonds und Programmen des Systems der Vereinten Nationen, insbesondere durch die Finanzierungsinitiative für kleine Inselentwicklungsstaaten, die von UN DESA gefördert wird.
Bei der Informationsveranstaltung gaben die Behörden an, dass sich das Land Ziele gesetzt habe, wie beispielsweise die Verdopplung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis 2036, was laut Ministerium eine Stärkung der Fähigkeit zur Mobilisierung und Verwaltung finanzieller Ressourcen aus verschiedenen Quellen impliziert.
In diesem Zusammenhang hob der Direktor für Sektorale Entwicklung und Planung, Nelson David Chávez, hervor, dass diese Art von Raum es ermöglicht, den Vorschlag durch den Austausch von Ideen und Beiträgen aus verschiedenen Sektoren zu bereichern, und betonte gleichzeitig die Bedeutung einer umfassenden Vision in der Entwicklungsfinanzierung, wie die Institution mitteilte.
Laut Ministerium richtete sich die Veranstaltung an Beamte, die an der Gestaltung von Strategien und Finanzierungsinstrumenten beteiligt sind, sowie an Vertreter der Privatwirtschaft und der internationalen Zusammenarbeit.
Das Ministerium teilte mit, dass in den nächsten Schritten bilaterale Treffen stattfinden werden, um den Entwurf zu validieren, die eingegangenen Anmerkungen zu systematisieren und die Vorlage der endgültigen Fassung der Strategie voranzutreiben.
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