SANTO DOMINGO.- Obwohl sich das Frontensystem über dem Staatsgebiet weiter abschwächt, halten die Behörden aufgrund anhaltender Regenfälle, steigender Flüsse und Überschwemmungen in mehreren Provinzen des Landes die Alarmstufe aufrecht.
Nach Angaben des Dominikanischen Meteorologischen Instituts (Indomet) befindet sich das Phänomen in einer Phase der allmählichen Abschwächung; allerdings sorgen die Wolkenstruktur und das Auftreten eines Trogs weiterhin für instabile Bedingungen.
Am Vormittag wird in den nördlichen und nordöstlichen Provinzen wie Montecristi, Puerto Plata, Samaná, Espaillat und María Trinidad Sánchez leichter bis mäßiger Regen erwartet. Der Südostwind bringt weiterhin Feuchtigkeit und verursacht vereinzelt Schauer in den Küstenregionen der Karibik, darunter Barahona, Azua und Peravia.
Für den Nachmittag deutet die Vorhersage auf eine deutliche Zunahme der Regenaktivität hin, mit mäßigen bis starken Regenfällen, Gewittern und böigen Winden in Provinzen wie Monseñor Nouel, La Vega, Santiago, Espaillat, Hermanas Mirabal, Duarte, Sánchez Ramírez, Dajabón, Santiago Rodríguez, María Trinidad Sánchez, Samaná und Elías Piña Mitternacht.
Das COE hält die Alarmstufen aufrecht
Angesichts dieses Szenarios hält das Emergency Operations Center (COE) in Abstimmung mit Indomet, INDRHI und SGN die Alarmbereitschaft für mögliche Überschwemmungen in städtischen und ländlichen Gebieten, Anstiege von Flüssen, Bächen und Schluchten sowie Erdrutsche aufrecht.
Provinzen wie Puerto Plata, Espaillat, María Trinidad Sánchez, Santiago Rodríguez, San José de Ocoa, San Juan, Elías Piña, San Cristóbal und der Nationalbezirk stehen unter Alarmstufe Gelb.
Unterdessen bleiben Monseñor Nouel, Montecristi, Santiago, La Vega, Duarte (insbesondere Bajo Yuna), Peravia, Valverde, Samaná, Hermanas Mirabal, Hato Mayor und Monte Plata in Alarmbereitschaft.
Das COE rief die Bevölkerung dringend dazu auf, Flüsse, Bäche und Schluchten mit hohem Wasserstand nicht zu überqueren und die Badebereiche in den Alarmgebieten zu meiden.
Er empfahl außerdem, dass Eltern und Erziehungsberechtigte besonders wachsam sein sollten, um zu verhindern, dass Minderjährige in gefährliche Gewässer geraten.
Auswirkungen auf den Wassersektor
Das Nationale Institut für Trinkwasser und Abwasser (INAPA) meldete, dass 11 Aquädukte außer Betrieb sind, was rund 201.999 Nutzer landesweit betrifft.
Gemeldete Vorfälle
Zu den Hauptfolgen des Phänomens zählte der Zivilschutz Überschwemmungen in der Gemeinde Comedero in Rancho Arriba, Provinz San José de Ocoa.
In Monte Plata schnitt das steigende Wasser des Guanuma-Flusses die Gemeinde Mamá Tingó von der Gemeinde Yamasá ab. Unterdessen wurden in Elías Piña Überschwemmungen in den Sektoren El Manguito und Guayabo der Gemeinde Comendador gemeldet.
Maritime Bedingungen
An der Atlantikküste empfehlen die Behörden den Betreibern von empfindlichen, kleinen und mittelgroßen Schiffen, im Hafen zu bleiben oder in Küstennähe mit äußerster Vorsicht zu navigieren, da die Sichtverhältnisse eingeschränkt sind und ungewöhnlich hoher Wellengang, Windböen und Gewitter auftreten können.
Aufruf an die Bevölkerung
Das COE bekräftigte seinen Aufruf an die Öffentlichkeit, mit den Notfallbehörden in Kontakt zu bleiben und die offiziellen Richtlinien über die Notrufnummern 9-1-1, 809-472-0909 und die *462-Leitung zu befolgen.
Die Behörden beobachten die Entwicklung des Wetterphänomens weiterhin.
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